Freitag, 8. November 2013

Feridun Zaimoglu - Hinterland (Roman)



Dieser Roman schweift aus und ab. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise, die von den Metropolen Osteuropas bis auf eine Insel in der Nordsee fuehrt, von Prag nach Berlin, Istanbul, Ankara, Foehr und zurueck. Er folgt Vertraeumten und Entflammten, die einander treffen, begleiten oder umgehen, aber gemeinsam verstrickt sind in einen grossen Zusammenhang, den sie kaum durchschauen und erst recht nicht begreifen.

Im Mittelpunkt stehen Ferda und Aneschka, die sich in Prag gefunden haben, aber immer wieder trennen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Ferda macht sich auf in die Tuerkei und geraet dort in ein Sippentreffen und in Liebeshaendel, waehrend Aneschka ihrer Brieffreundin Helen, der Tochter eines Fotografen, nach Berlin folgt. Dort trifft sie Ferda wieder, kehrt mit ihm zurueck nach Prag, doch sind die Gefuehle in Aufruhr und die Koepfe nicht klar. UEberhaupt gewinnt das Irrationale die Oberhand, treffen Zwerge auf Ritter, Hexenbesen und das Tausendgueldenkraut.

Geschult an der deutschen Romantik, befeuert von orientalischen Bilderwelten und starken Gefuehlen, entwirft Feridun Zaimoglu einen mitreissenden Episodenroman mit zahlreichen faszinierenden Figuren, die sich wie in einem Traumgespinst bewegen. Verschiedenste Perspektiven werden integriert, Konflikte geschuert und miteinander verknuepft, Ober- und Unterwelten ausgeleuchtet und immer wird dabei den Erscheinungsformen der Liebe in unserer Zeit gefolgt.
 


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