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Freitag, 21. März 2014

Andreas Englisch - Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan

Insider-Informationen vom bekanntesten deutschen Vatikan-Experten

Der Wahl des neuen Papstes ist eine Revolution, eine Umwälzung von gewaltiger Bedeutung, im Vatikan vorausgegangen, die ihren Schatten auf alle folgenden Ereignisse geworfen hat. Was hat Benedikt XVI. tatsächlich zum Rücktritt, zum ersten Rücktritt eines Papstes seit über 700 Jahren, bewogen?

Andreas Englisch deckt die wirklichen Hintergründe auf und beschreibt, was hinter den Kulissen des Vatikans geschehen ist, wie sich im Konklave die Machtverhältnisse zugunsten des neuen Papstes verschoben haben, welche Fraktionen um welche Papabili zunächst noch zur Diskussion standen und was letztlich den Ausschlag gab. Er stellt den neuen Papst eingehend vor und gibt einen Ausblick darauf, ob und wie es ihm gelingen wird, die drängendsten Probleme der katholischen Kirche zu lösen und im Kirchenstaat Ordnung zu schaffen.




Andreas Englisch - Der Wunderpapst: Johannes Paul II.

Regierte mit Karol Wojtyla, dem legendären Papst Johannes Paul II., ein Heiliger im Vatikan?

Regierte mit Karol Wojtyla, dem legendären Papst Johannes Paul II., ein Heiliger im Vatikan? Ein charismatischer Mann, dessen Pontifikat von Wundern begleitet war? Die Seligsprechung im Mai 2011 bestätigt, was Andreas Englisch, der deutsche Vatikan-Experte, seit zwei Jahrzehnten beobachtet hat: Es gibt viele Indizien, dass sich im Umfeld des polnischen Papstes übernatürliche Ereignisse vollzogen. Erstmals präsentiert Vatikan- Experte Englisch die Ergebnisse seiner langjährigen Recherchen zum »Wunderpapst«.




Dienstag, 18. März 2014

Simon Biallowons - Franziskus, der neue Papst [Biographie]

Der Name ist Programm: Franziskus, der neue Papst. Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist der 266. Papst auf dem Stuhl Petri. Er ist der erste Jesuit, der erste Lateinamerikaner, der erste Ordensangehörige seit 1846 und seit 1272 Jahren der erste Nichteuropäer in diesem Amt.

Nach dem überraschendem Rücktritt von Benedikt XVI. steht Papst Franziskus nun vor großen kirchenpolitischen Herausforderungen in der Weltkirche. Wer aber ist der neue Papst? Der Journalist und Vatikan-Experte Simon Biallowons stellt dazu alle wichtigen Informationen zur theologischen Position und zu den bisherigen thematischen Schwerpunkten von Franziskus vor. Anhand der Herkunft, dem bisherigen Arbeitsfeld sowie der Entscheidung der Kardinäle gibt das Buch zusätzlich eine profunde geopolitische Analyse der Papstwahl.

Simon Biallowons demonstriert dabei u. a. die Herausforderungen für den neuen Papst, greift aber auch die Nachfolgesituation nach Benedikt XVI. auf: Welches Erbe hinterlässt der deutsche Papst, wo steht die Weltkirche nach dem Benedikt-Pontifikat?

Ebenso gibt der Autor einen Ausblick auf mögliche Schwerpunkte und anstehende Höhepunkte (bspw. der Weltjugendtag in Rio de Janeiro) des neu beginnenden Pontifikats.




Andreas Englisch - Benedikt XVI.: Der deutsche Papst

Die erste umfassende Biografie über Benedikt XVI.

Benedikt XVI. ist der achte deutsche Papst und der erste nach einer Unterbrechung von fast 500 Jahren. Auf Leben und Pontifikat Benedikt XVI. hat kaum jemand einen so intimen Blick wie der Vatikan-Korrespondent Andreas Englisch. Er kennt den deutschen Papst seit langen Jahren und hat ihn auf vielen Reisen rund um den Globus begleitet. Hier schildert er aus nächster Nähe den bemerkenswerten Wandel des Joseph Ratzinger vom konservativen Präfekten der römischen Glaubenskongregation zum weltoffenen und dialogorientierten Papst.

Andreas Englisch beschreibt, wie er selbst von einem eher distanzierten Wegbegleiter des mächtigen Kurienkardinals zu einem Bewunderer des – gegenüber dem weithin ausstrahlenden Charisma seines großen Vorgängers – eher stillen und diskreten, aber ähnlich wirkungsvoll der »Liebe in der Wahrheit« (so der Titel seiner jüngsten Enzyklika) hingegebenen deutschen Papstes wurde.




Ralf Georg Reuth & Günther Lachmann - Das erste Leben der Angela M. [Biographie, 2013]

Anhand von neuen Dokumenten und Gesprächen mit Zeitzeugen können die Autoren das erste Leben der Angela Merkel neu erzählen und zeigen, dass das Bild, das wir von ihren ersten 35 Lebensjahren haben, nicht zutrifft. Denn die ehrgeizige und systemkonforme Physikerin gehörte der sowjetisch geprägten Wissenschaftselite des SED-Staates an und trat 1989 für einen demokratischen Sozialismus ein – eine erstaunliche Ausgangsposition für die spätere Bundeskanzlerin. Die Autoren interviewten Zeitzeugen und recherchierten in Archiven über dieses erste Leben der Angela Merkel. Sie belegen, dass die Bundeskanzlerin in ihren politischen Ehrgeiz nicht erst im Zuge der Wende entdeckte. Als Angehörige der sowjetisch geprägten Wissenschaftselite des SED-Staates war sie zielbewusst und system-konform. Unter dem Eindruck von Gorbatschows Glasnost und Perestroika trat sie dann als Reformkommunistin für einen demokratischen Sozialismus in einer eigenständigen DDR ein. Und doch war sie nur fünfzehn Monate nach dem Mauerfall Bundesministerin im wiedervereinigten kapitalistischen Deutschland. Ralf Georg Reuth und Günter Lachmann zeigen, wie dieses erste Leben ihr zweites als CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin mitbestimmt, bis heute.





Hans-Joachim Noack - Helmut Schmidt: Die Biographie

Auch jenseits seines 90. Geburtstags findet weit über Deutschlands Grenzen hinaus seine Stimme Gehör, sein Urteil als Elder Statesman und moralische Instanz hat Gewicht – Helmut Schmidt setzt immer noch Maßstäbe. Aber was hat ihn geprägt? Was treibt ihn unermüdlich an? Und was bewegt den Menschen hinter dem Mythos? Hans-Joachim Noack, langjähriger Politikchef des SPIEGEL und unter den politischen Journalisten einer der wenigen Vertrauten des Altkanzlers, hat dessen Karriere über Jahrzehnte aus nächster Nähe verfolgt. Ein schillerndes Lebensporträt und zugleich eine Zeitreise durch neun Jahrzehnte deutscher Geschichte.

Hartmut Soell - Helmut Schmidt: Biographie Band 1 und 2 [Biographie, 2012]

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., ist der angesehenste Elder Statesman Deutschlands. 1918 in Hamburg geboren, trat er 1946 in die SPD ein und erwarb sich als Hamburger Innensenator höchstes Ansehen. Sein herausragendes Krisenmanagement bei der Flutkatastrophe 1962 bildete den Grundstein zu einer steilen politischen Karriere, die ihn 1974, in der Nachfolge Willy Brandts, zur Kanzlerschaft führte. Die weltweite Wirtschaftskrise, der Terrorismus der RAF, die Gründung der G7 und des Europäischen Währungssystems sowie der höchst umstrittene Nato-Doppelbeschluss gehörten zu den größten Herausforderungen seiner Amtszeit, die 1982 mit einem konstruktiven Misstrauensvotum ihr Ende fand. In den Jahren danach feiert er als Herausgeber der Zeit und als Buchautor außerordentliche Erfolge und wird bis heute als kundiger Kommentator und weltpolitischer Beobachter über alle Parteigrenzen hinweg geschätzt.

In seiner großen zweibändigen Biographie zeichnet der Historiker Hartmut Soell Leben und Wirken Helmut Schmidts nach und entwirft zugleich ein Panorama der deutschen Geschichte und Politik.





Samstag, 15. März 2014

Frank Lorenz Müller - Der 99-Tage-Kaiser: Friedrich III. von Preußen - Prinz, Monarch, Mythos [Biographie, 2013]

Deutschlands zu Unrecht vergessener Kaiser

Wir schreiben das Jahr 1888. Am 15. Juni, nur neunundneunzig Tage nach seiner Thronbesteigung, stirbt der preußische König und deutsche Kaiser Friedrich III. an Kehlkopfkrebs. Ganz Europa zeigt sich tief ergriffen vom grausamen Schicksal und dem Tod eines Monarchen, der in Deutschland als Kriegsheld gefeiert und auch im Ausland als leutseliger Gentleman und liberaler Hoffnungsträger geschätzt wurde. Eine historische Figur, die es zu entdecken lohnt.

Wer aber war dieser Kaiser wirklich? Hätte er der deutschen Geschichte eine andere Richtung geben können? Das Buch geht weit über jene Mythen hinaus, die besagen, Friedrichs humaner Liberalismus hätte eine deutsch-englische Allianz in die Wege geleitet und möglicherweise sogar den Ersten Weltkrieg vermieden. Zugleich korrigiert es die Diffamierungen und Übertreibungen, denen er zeit seines Lebens und auch nach seinem Tod ausgesetzt war. Umgeben von faszinierenden historischen Figuren wie seiner weithin verhassten englischen Ehefrau Vicky oder dem Reichsgründer Otto von Bismarck, eröffnen das Leben und Sterben Friedrichs einen aufschlussreichen und eindrücklichen Blick auf Preußen, auf Deutschland und auf jene europäische Welt, bei deren Zerstörung schließlich sein eigener Sohn eine tragende Rolle spielen sollte.




Philip Norman - Mick Jagger: Die Biographie [Biographie, 2012]

Er ist der größte Star der Rockgeschichte. Mit seiner röhrenden Stimme und der aufreizenden Show bringt Mick Jagger auch fünfzig Jahre nach der Gründung der Rolling Stones noch Fußballstadien zum Kochen. Songs wie Satisfaction, Jumpin’ Jack Flash und Street Fighting Man sind ewige Rock-’n’-Roll-Hymnen – voller Sex und Rebellion.
Philip Norman zeichnet ein in vielen Teilen neues, facettenreiches Porträt des Mannes, der mit seiner Musik die Welt veränderte.

Die definitive Biographie der Rocklegende




Berndt Rieger - Ringo Starr. Das Herz der Beatles (Biographie)

Ringo Starr war der Beatle mit Herz. Er stieß 1962 zu den Beatles und hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass diese Popgruppe so rasch populär wurden. Ob wohl Paul McCartney und John Lennon musikalisch die treibenden Kräfte waren und vorne standen, bekam Ringo Starr schon früh die meiste Fanpost. Man empfand Ringo als niedlich, er regte das Kindchenschema an. Ihn mochten die jungen Mädchen ebenso wie die Großmütter. Er hatte etwas an sich, was man bei Stars nur selten findet: Eine gewisse Wärme und natürliche Ausstrahlung, einen starken Sinn für Humor, Familiensinn und letztendlich auch die Fähig-keit, ein guter Freund zu sein. Sein bekanntestes Lied bei den Beatles war „With A Little Help Form My Friends“, ein augenzwinkernder Hinweis darauf, dass John und Paul und George sich um ihn kümmerten, Lieder für ihn schrieben und auch von Anfang an als Gleichberechtigten behandelten obwohl er zweifels-ohne weit weniger begabt war als jeder der anderen. Dass diese Diven Ringo so freundlich behandelten, lag aber auch an ihm. Er hatte die Fähigkeit, Einzelgänger zu Freunden zu machen. Weil er mit ihnen fühlte, weil er sie in sein Herz schloss.

Irgendetwas davon wird auch in sein Schlagzeugspiel eingeflossen sein. Ein Drummer hält die Gruppe zusammen, und das tat Ringo von Anfang an. Die Beatles wären weit früher auseinandergebrochen, wenn Ringo sie nicht immer wieder zusammengeschweißt hätte. Er tat das auch nach dem offiziellen Ende der Beatles, indem er als einziger Kontakt zu allen hielt und sie auch immer wieder für seine Platten einspannen konnten. So waren die Soloalben von Ringo über viele Jahre die einzigen, auf denen einer oder auch mehrere Beatles mitspielten und für die sie Lieder schrieben. Dass Ringo ein Mensch war, konnte man an seiner Reaktion sehen, als er 1980 von John Lennons Tod erfuhr. Während Paul McCartney der Presse sagte: „Zieht einen ziemlich runter, was?“ und dann ins Plattenstudio ging und George Harrison sich nach der frühmorgendlichen Nachricht, dass auf John ein Attentat verübt worden war, einfach im Bett umdrehte und weiterschlief, brach Ringo sofort seinen Urlaub ab und flog nach New York, um Yoko Ono und ihrem Sohn beizustehen.
Ringo hat immer viele Freunde im Showgeschäft gehabt und konnte sie auch davon überzeugen, mit ihm in der All Starr Band durch die Welt zu tingeln. Auch die Zusammenarbeit mit Paul McCartney, dem schwierigen musikalischen Genie, hält bis zum heutigen Tag an, und wer die beiden nebeneinander bei Fernsehinterviews sieht, wundert sich, wie jugendlich und vital Ringo als Siebzigjähriger aussieht – und immer noch Platten macht.

Dieses Buch erzählt Ringos Leben von den Anfängen bis zu seinem 70. Geburtstag im 2010. Es enthält zahlreiche Links zu YouTube, die belegen, wie viele Hits Ringo in den Jahren gesungen hat, darunter auch einige Eigenkompositionen für die Beatles, die erfolgreich waren. Auch der Beitrag Ringos zu einigen der größten Hits, die die Beatles haben, wird mit Beispielen belegt. Durch seinen Wortwitz hat er die anderen immer wieder in ihrer Arbeit inspiriert, aber auch immer wieder zum Lachen gebracht. Weniger bekannt ist aber, wie stark manche Lieder von dem Drummer im Hintergrund geprägt waren, der mit unsichtbaren Fäden die größte Band zusammenhielt, die die Welt je gekannt hat: Mit den Fäden der Liebe.




Berndt Rieger - George Harrison. Der stille Beatle (Biographie)


George Harrison war ein Suchender. Er hat die Beatles durch seine spirituelle Reise in die indische Mythologie beeinflusst und war dabei auch einer der Wortführer der 1968er-Bewegung, die glaubten, in das Zeitalter des Wassermanns einzutreten. Der George der frühen 1970er Jahre, der vom Glauben erfüllt war, hat viele spirituelle Lieder geschrieben, und damit die Hitparaden gestürmt. Aber auch bei den Beatles trugen die charakteristische Art seines Gitarrenspiels, die er sich hart erarbeitet hatte, und seine sanft harmonisierende Stimme zum typischen Beatles-Sound bei. George wurde von den anderen Beatles, aber auch von der Öffentlichkeit als Komponist unterschätzt. Bekannt geworden ist hier vor allem die Aussage von Frank Sinatra, das Lied „Something“ von „Lennon/-McCartney“ sei eines der schönste Liebeslieder der letzten fünfzig Jahre. Geschrieben aber hatte es George neben zahlreichen anderen Klassikern vor allem der späteren Periode wie „While My Guitar Gently Weeps“, „Taxman“ oder „Here Comes The Sun“.




Berndt Rieger - Paul McCartney. Das musikalische Genie der Beatles (Biographie)

„Ich wollte nie etwas werden. Ich hatte nie wie andere den Ehrgeiz, Lokomotivführer zu werden. Was mich geformt hat, war, dass ich als Kind nie unterdrückt wurde.“ Paul wird später oft beklagen, dass er in der Musik keine formale Ausbildung bekommen hat. Sein Vater musiziert öfters, und komponiert, doch er kann davon wenig vermitteln. Dass Paul zum musikalischen Genie der Beatles geworden ist, hat er einer Freundschaft zu verdanken mit einem Jungen, der wie er selbst wenig Ahnung von Musik, aber einen großen Hunger danach hat, mithilfe der Musik seiner verlorenen Mutter nachzuspüren. Dieser Junge heißt John Lennon, und Paul, der gerade seine eigene Mutter verloren hat, verbindet sich mit John zu einem Songwriter-Paar, das in der Geschichte des Pop einmalig geblieben ist. Die beiden werden so etwas wie eine Einheit, die beiden die Mutter ersetzen soll.
Paul: „Wir schwänzten die Schule und ging zu mir in die Wohnung, wenn niemand da war. Wir rauchten Tee von Twinings in einer Pfeife, was gar nicht so schlecht geschmeckt hat. Wir saßen herum, rauchten, und probierten auf dem Klavier herum. Wir schrieben Lieder in der Art von Buddy Holly, weil die am wenigsten Griffe hatten. So entstanden hundert Lieder vor Love Me Do.“

Während John als Dichter der Beatles ihren Liedern Sinn und Schärfe verleiht, sind es Pauls Melodien, die sich in das Bewusstsein der Menschheit eingeprägt haben – von „Yesterday“ über „Hey Jude“ bis hin zu „Let it Be“ steht Paul für die beste Musik der Beatles. Durch seinen jungenhaften Charme und sein gutes Aussehen war Paul außerdem der Beatle, in den sich die Frauen verliebten. Die Fans konnten damit umgehen, dass John früh vergeben war und träumten weltweit von Paul als dem „begehrenswertesten Junggesellen der westlichen Hemisphäre“. Beatlemania, das ist auch ein Stück davon, dass Paul so „süß“ war.

Auch nach dem Zusammenbruch der Band ist es Paul gelungen, in einer Karriere, die seit mehr als fünfzig Jahren ungebrochen ist, zum erfolgreichsten Pop-künstler aller Zeiten zu werden und dabei nicht nur die anderen Beatles, sondern auch Größen wie Elvis Presley oder Michael Jackson in den Schatten zu stellen. Diese Leistung konnte er nur erbringen, wenn er in einer intensiven Zweierbeziehung lebte. So zerfällt Pauls Leben in drei Teile. Bis zum Jahr 1968 geht Paul durch seine Personalunion ganz in seiner Tätigkeit für die Beatles auf und erschafft in dieser Zeit unsterbliche Lieder. Als sich John dann Yoko Ono zuwendet, zerstört das die Beatles, doch Paul findet in Linda Eastman zwischen 1968 und 1998 einen Ersatz, der zwar musikalisch hinter den Erwartungen zurück bleibt, Paul aber menschlich in einer sehr engen und erfüllenden Ehe verankert, in der er große kommerzielle Hits hervor bringt, die in den Charts erfolgreich sind wie seine alten Lieder. Linda schenkt Paul vier Kinder und lässt ihn den Traum einer glücklichen Familie leben, die ihm als Kind vorenthalten geblieben ist. Es ist auch die fruchtbarste Zeit als Musiker, in der er auch den Grundstein für seinen unermesslichen Reichtum legt. Nach Lindas Tod im Jahr 1998 beginnt eine Phase des Niedergangs und Rückzugs, die bis zum heutigen Tag andauert. Er ist nur mehr ein Schatten seiner selbst, sowohl von seiner kreativen Seite als auch in seinem Äußeren.

In dieser Biographie soll es neben einer chronologischen Schilderung seines Lebens vor allem um die vielen hundert Lieder gehen, die Paul im Laufe der Jahre geschrieben hat. Nicht nur unter den großen Hits, sondern auch unter weniger bekannt gewordenen Aufnahmen finden sich Perlen der Popmusik, die mithilfe von Direktlinks zu YouTube wieder zum Leben erwachen.




Berndt Rieger - John Lennon. Der Dichter der Beatles [Biographie, 2010]

John Lennon (1940 - 1980) war der Mann mit der scharfen Zunge, dessen Liedtexte den Pop in eine Kunstform verwandelten. Diese Biographie erzählt das Leben John Lennons, möglichst unter Nutzung seiner eigenen Aussagen. Es ist die faszinierende Geschichte einer Band aus Liverpool, die Weltgeschichte machte, aber auch die Geschichte von John und Yoko, die mit den Mitteln des Pop und des Fluxus die Welt verändern wollten.

Gary Tillery - John Lennon: "Across the Universe" - Die spirituelle Biografie (2010)

Zum 70. Geburtstag und 30. Todestag von John Lennon: die unbekannte Seite der Legende"All you need is love" war die Botschaft John Lennons bei der ersten weltweit ausgestrahlen Live-Fernsehsendung. 2010 wird ihm besonders gedacht: am 9. Oktober zum 70. Geburtstag, am 8. Dezember zum 30. Todestag. Auf der Basis der Interviews, Songs, Gedichte und Prosa John Lennons entwirft Gary Tillery ein Bild des Beatle, das überfällig ist: Er zeigt einen Menschen, der nach einer schwierigen Kindheit mit 23 Jahren alles im Leben erreicht hat, aber nicht mehr weiter weiß, der sich mit Philosophie zu beschäftigen beginnt, der erst mit Drogen und dann mit Meditation Grenzerfahrungen macht und der immer ein spiritueller Mensch und geistiger Vordenker war.




Philip Norman - John Lennon: Die Biographie [Biographie, 2009]

We All Want To Change The World

Das biographische Meisterwerk über die größte Legende der Popmusik: John Lennon. Philip Norman liefert ein facettenreiches Porträt des Gründers der Beatles, der mit seinen genialen Songs Musikgeschichte schrieb – eine grandiose Hommage an die Pop-Ikone.




George Martin - Es begann in der Abbey Road: Der geniale Produzent der Beatles erzählt [Biographie, 2013]

Er sah das große musikalische Potential der Beatles voraus und nahm sie für EMI unter Vertrag. Von ihrem ersten Hit Love Me Do an produzierte er die Beatles und ließ ihre Ideen in den legendären Abbey Road-Studios zu Musikaufnahmen werden. Sir George Martin gilt heute zurecht als der fünfte Beatle , denn er wurde zum Arrangeur und Ideengeber der Band. Und es war seine Entscheidung, Schlagzeuger Pete Best aus der Band zu werfen ... Andere Plattenfirmen wie Decca, Philips und sogar die EMI-Tochterfirma Columbia hatten die Band aus Liverpool bereits abgelehnt. George Martin hörte sich dennoch die Decca-Aufnahmen an: Ziemlich lausig, schlecht balanciert, keine guten Songs von einer sehr ungeschliffenen Gruppe. Aber irgendetwas klang interessant , erinnert sich Martin in seinem Buch. Am 6. Juni 1962 unterschrieb er für die EMI-Tochter Parlophone den von den Beatles heiß ersehnten Plattenvertrag. Von den ersten Aufnahmen 1962 über die wilden Experimente bei Sergeant Pepper s mit Klangeffekten und großem Orchester bis zu den Solo-Projekten von Ringo Starr und Paul McCartney nach dem Ende der Beatles schuf er reihenweise Klassiker. Ende 2006 erschien das von ihm und seinem Sohn Giles produzierte Album Love , das Beatles-Stücke in neuem Klang präsentiert. Details aus Plattenverträgen, die Entwicklung der Studiotechnik seit den 1950er Jahren, die Marotten mancher Stars: Diese Autobiografie schildert auf unterhaltsame Weise und garniert mit vielen teils amüsanten Anekdoten das Frühwerk eines der erfolgreichsten Produzenten, der in 50 Jahren seines Schaffens neben den Beatles auch für The Police, Elton John, Jeff Beck, Michael Jackson und viele andere Stars Welthits produzierte. Ein neuer, einzigartiger Blick hinter die Kulissen der Beatles!




Hunter Davies - A Hard Day's Night - The Beatles. Die einzige autorisierte Biographie. Update 2002

Hunter Davies, Kolumnist der Sunday Times, schloß 1966 einen Exklusiv-Vertrag mit den Beatles. Er arbeitete in der Folge achtzehn Monate lang mit ihnen gemeinsam an dieser einzigen von ihnen selbst autorisierten Biographie, die weltweit zum Bestseller wurde.
Eine Unmenge ist seither über die 'Fab-Four' geschrieben worden, doch das Buch von Hunter Davies bleibt die einzige offizielle Version und zeichnet bis ins kleinste Detail die Welt nach, in der sich die Beatles damals bewegten. Der Autor blieb im Freundekreis aller Gruppenmitglieder, verkehrte in ihrem Umfeld und konnte so den Verlauf ihrer Solokarrieren und Privatleben in den 70er und 80ern aus erster Hand dokumentieren.
Die Neuauflage dieses Klassikers ist maßgeblich erweitert und bietet eine Menge zusätzlicher Informationen über die Beatles.




Freitag, 14. März 2014

Peter Merseburger - Willy Brandt: 1913-1992 - Visionär und Realist [Biographie, 2006]

Die dramatische Geschichte eines Ausnahmepolitikers.

Er war ein Mann der vielen Stationen und Gesichter: Linkssozialist und Revolutionär, Kalter Krieger und Frontstadtkommandant, Kanzler der Ostpolitik und der Versöhnung. Willy Brandt polarisierte die politischen Lager wie kein zweiter – geliebt und verehrt, zum Idol erhoben von den einen; gehaßt, verleumdet und gejagt von den anderen. Dabei zählte er gleichzeitig zu den wenigen, die in der Politik moralische Maßstäbe gesetzt haben. Sein persönliches Schicksal ist auf einzigartige Weise mit der politischen Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert verbunden. Peter Merseburger beschreibt Brandts Jugend in Lübeck, das Exil in Skandinavien und den politischen Aufstieg nach 1945. Anschaulich und mit analytischem Scharfsinn zeichnet er das wechselvolle Leben dieser sozialdemokratischen Jahrhundertgestalt nach.





Hans Peter Schwarz - Axel Springer (Biographie, 2009)

'In kaum einer Figur der Zeitgeschichte spiegelt sich der Aufstieg der Bundesrepublik aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs so sinnfällig wie in Axel Springer, Deutschlands erfolgreichstem Zeitungsverleger. Mit seiner beispiellosen Medienmacht schied er die Geister, war er Leitbild konservativer Gesinnung für die einen, reaktionäre Hassfigur für die anderen. Hans-Peter Schwarz hatte als erster Biograph freien Zugang zu den Archiven des Springer Verlages. Diese erste große, fundierte Biographie Axel Springers ist zugleich ein spannendes Kapitel deutscher Zeit- und Mediengeschichte.